FRIWO profitiert von hohem Auftragseingang zu Jahresbeginn –
Auswirkungen von Corona im zweiten Quartal aber stark spürbar
Ostbevern, 12. August 2020 – Der FRIWO-Konzern hat im zweiten Quartal 2020 einen Zuwachs des Umsatzes um 11,7 Prozent auf 24,8 Mio. Euro verzeichnet (Q2 2019: 22,1 Mio. Euro), der allerdings unter den eigenen Erwartungen blieb. Einerseits profitierte der Hersteller hochwertiger Power Supply-Lösungen und Ladetechnik sowie digitaler Antriebssteuerungen dabei vom lebhaften Auftragseingang zu Jahresbeginn. Andererseits waren im zweiten Quartal die Auswirkungen der weltweiten COVID-19-Pandemie auf die Geschäftsentwicklung stärker spürbar als in den ersten drei Monaten. Sie konnten jedoch durch kurzfristig eingeleitete Maßnahmen zur Kostenreduktion und Liquiditätsschonung zumindest abgefedert werden.
Für das erste Halbjahr 2020 steht ein Rückgang der Konzernerlöse gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 10,1 Prozent auf 44,7 Mio. Euro zu Buche. Für das zweite Halbjahr geht der Vorstand unverändert von einer Belebung der Geschäftsentwicklung aus; er bestätigt die bisherigen Erwartungen für das Gesamtjahr 2020.
Rolf Schwirz, Vorstandsvorsitzender der FRIWO AG: „Angesichts der massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie hat sich FRIWO im ersten Halbjahr respektabel geschlagen. Erfreulich ist, dass sich unser Produktbereich E-Mobilität weiterhin auf Wachstumskurs befindet. Gerade bei digitalen Antriebssteuerungen für E-Scooter sehen wir große Marktpotenziale in den kommenden Jahren, nicht zuletzt durch den zu Jahresbeginn erfolgten Start von FRIWO im Wachstumsmarkt Indien. Auch im Bereich Medizinprodukte konnten wir im ersten Halbjahr beim Umsatz zulegen. Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf sind wir vorsichtig optimistisch, unsere Jahresziele weiterhin erreichen zu können, sofern es zu keinen neuen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie kommt. Parallel dazu werden wir das Ende 2019 beschlossene Transformationsprogramm von FRIWO für Wachstum und Profitabilität weiterhin konsequent umsetzen.“
Wesentliche Konzern-Kennzahlen
Personalaufbau in Vietnam im Rahmen der Transformation
Die FRIWO-Gruppe beschäftigte zum 30. Juni 2020 weltweit 2.299 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahresende: 1.708). Der Mitarbeiteraufbau entfiel im Wesentlichen auf den eigenen Produktionsstandort Vietnam. Grund ist die im Rahmen des Transformationsprogramms beschlossene Verlagerung der Produktion weiterer Produkte, die zuvor bei Partnern und in Ostbevern gefertigt wurden. In Deutschland verringerte sich die Zahl der Beschäftigten um 56 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 218 Personen
(Ende 2019: 274 Mitarbeiter).
Ausblick auf das Gesamtjahr 2020
Der Vorstand rechnet mit einer schrittweisen Belebung der Geschäftsentwicklung des FRIWO-Konzerns im weiteren Jahresverlauf. Dennoch ist mit weiteren Verschiebungen von Aufträgen und Projekten ins Jahr 2021 zu rechnen.
Vor dem Hintergrund des guten Auftragsbestands zur Jahresmitte und der bisherigen Entwicklung im dritten Quartal geht der Vorstand nach heutigem Kenntnisstand für das Jahr 2020 weiterhin von einem leichten Anstieg des Konzernumsatzes gegenüber 2019 und von einem in etwa ausgeglichenen bis leicht negativen Konzern-EBIT aus.
Die Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass es bei FRIWO zu keinen weiteren wesentlichen Beeinträchtigungen der Produktions- und Lieferfähigkeit infolge der COVID-19-Pandemie kommt.
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